Das Hybridmodell ist für viele Unternehmen zur neuen Norm geworden. Mitarbeiter nutzen Unternehmensressourcen sowohl im Büro als auch aus der Ferne und verwenden dabei eine Vielzahl von Geräten, Netzwerken und Cloud-Anwendungen. Dieser Ansatz erhöht zwar die Flexibilität und Produktivität, aber er erschwert auch den Datenschutz erheblich. Die Grenzen der Unternehmensinfrastruktur verschwimmen und traditionelle Sicherheitsmethoden reichen nicht mehr aus. Aus diesem Grund erfordert der Datenschutz in einem hybriden Modell einen völlig neuen Ansatz.
Wichtigste Schlussfolgerungen
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Hybridmodell erhöht die Anzahl der Datenzugriffspunkte
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Unternehmensdaten werden heutzutage außerhalb des traditionellen Netzwerks des Unternehmens verarbeitet
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Die Hauptrisiken entstehen durch Benutzerfehler, nicht nur durch Angriffe von außen
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Ein wirksamer Datenschutz darf die Arbeit der Mitarbeiter nicht behindern
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Das Benutzerverhalten wird bei Sicherheitsstrategien immer wichtiger
Inhaltsverzeichnis
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Warum das Hybridmodell den Ansatz für den Datenschutz verändert
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Die häufigsten Bedrohungen für Daten beim hybriden Arbeiten
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Warum klassische Sicherheitsvorkehrungen nicht ausreichend sind
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Wie Sie Daten effektiv schützen, ohne Benutzer einzuschränken
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Was die Forschung über den Datenschutz in einem Hybridmodell sagt
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Häufig gestellte Fragen
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Zusammenfassung
Warum das Hybridmodell den Ansatz für den Datenschutz verändert
Im traditionellen Arbeitsmodell befanden sich die Daten hauptsächlich innerhalb des Unternehmensnetzwerks. Heute werden sie zwischen der Cloud, privaten Geräten und Heimnetzwerken übertragen. Das bedeutet, dass Unternehmen die volle Kontrolle darüber verlieren, wo sich die Daten befinden und wie sie verarbeitet werden. Ein Schutz, der ausschließlich auf Netzwerksicherheit basiert, ist nicht mehr zweckmäßig.
Das hybride Modell zwingt dazu, sich nicht darauf zu konzentrieren, wo die Daten gespeichert werden, sondern auf die Daten selbst und wie sie verwendet werden.
Die häufigsten Bedrohungen für Daten beim hybriden Arbeiten
Eines der größten Risiken beim hybriden Arbeiten sind die unbewussten Handlungen der Benutzer. Das Hochladen von Dateien in private Clouds, die Nutzung ungesicherter Netzwerke oder die gemeinsame Nutzung von Daten durch Unbefugte sind Situationen, die jeden Tag vorkommen. Hinzu kommen die Gefahren von Phishing, Malware und dem Verlust von mobilen Geräten.
Viele Vorfälle sind nicht auf Böswilligkeit zurückzuführen, sondern auf einen Mangel an Transparenz und Kontrolle über den Informationsfluss.
Warum klassische Sicherheitsvorkehrungen nicht ausreichend sind
Traditionelle Sicherheitssysteme konzentrieren sich hauptsächlich auf den Schutz von Netzwerken und Geräten. In einem hybriden Modell verlassen die Daten jedoch die Unternehmensinfrastruktur und landen in Cloud-Anwendungen, Collaboration-Tools und privaten Benutzerumgebungen. In solchen Umgebungen können Firewalls oder klassische Antivirensysteme die Informationen nicht wirksam schützen.
Der Bedarf an Lösungen, die den Kontext der Aktionen eines Benutzers analysieren und nicht nur den Netzwerkverkehr selbst, wird immer deutlicher.
Wie Sie Daten effektiv schützen, ohne Benutzer einzuschränken
Moderner Datenschutz in einem hybriden Modell sollte auf der Analyse des Nutzerverhaltens und der Kontrolle der Informationsverwendung basieren. Anstatt den Zugriff auf Ressourcen zu blockieren, sollten Sicherheitssysteme riskante Aktivitäten erkennen und nur bei Bedarf reagieren.
Dieser Ansatz schützt sensible Daten, ohne die Arbeitserfahrung zu beeinträchtigen. Lösungen angeboten von Forcepoint konzentrieren sich genau auf den Schutz von Daten, indem sie das Verhalten der Benutzer und den Kontext ihrer Aktionen verstehen, was in hybriden Umgebungen entscheidend ist.
Was die Forschung über den Datenschutz in einem Hybridmodell sagt
Untersuchungen zeigen, dass die Mehrheit der Datenverluste bei hybrider Arbeitsweise von internen Abläufen herrühren. Experten betonen, dass effektiver Datenschutz eine Kombination aus Technologie und Analyse des menschlichen Verhaltens erfordert. Organisationen, die Lösungen implementieren, die den Arbeitskontext der Benutzer berücksichtigen, reduzieren die Zahl der Sicherheitsvorfälle erheblich.
Häufig gestellte Fragen
Erhöht hybrides Arbeiten das Risiko von Datenverlusten?
Ja, wenn die Organisation ihre Sicherheitsstrategie nicht an das neue Arbeitsmodell anpasst.
Muss der Datenschutz die Freiheit der Mitarbeiter einschränken?
Nein, der moderne Ansatz ermöglicht es Ihnen, Ihre Daten zu schützen, ohne Ihre tägliche Arbeit zu behindern.
Worauf sollte sich der Datenschutz in einem hybriden Modell konzentrieren?
Auf die Daten, die Benutzer und den Kontext ihrer Aktionen, nicht nur auf das Netzwerk.
Zusammenfassung
Das Hybridmodell hat die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten und an die Informationssicherheit herangehen, nachhaltig verändert. Daten sind nicht mehr an einen einzigen Ort gebunden und ihr Schutz erfordert flexible und intelligente Lösungen. Eine wirksame Sicherheitsstrategie sollte den Datenschutz mit der Analyse des Benutzerverhaltens kombinieren, um Sicherheit zu gewährleisten, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen.